Informationen zur Genehmigung von Walpurgisfeuern 2024

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

an dieser Stelle möchte ich auf das „Abbrennen offener Feuer“ (§ 12 unserer aktuellen Polizeiverordnung) eingehen:

(1) Das Abbrennen offener Feuer ist genehmigungspflichtig. Hinweis: Es werden maximal 15 offene Feuer pro Tag genehmigt.

(2) Für Koch- und Lagerfeuer auf privaten Grundstücken mit trockenem unbehandeltem Scheitholz in befestigten Feuerstätten, welches aufgestapelt eine Höhe von 1 m nicht überschreitet und unter 1 m Durchmesser liegt, findet Abs. 1 keine Anwendung.

Die Feuer sind so abzubrennen, dass hierbei keine Belästigung Dritter durch Rauch oder Gerüche entsteht.

(3) Als Brauchtumsfeuer sind ausnahmslos traditionelle Walpurgisfeuer am 30.04. an maximal 15 Standorten zulässig aber dennoch genehmigungspflichtig. Der Gemeinderat genehmigt die Standorte. Weitere offene Feuer nach Absatz 1 werden für den 30.04. nicht genehmigt.

(4) Das Verbrennen von Pflanzenabfällen, insbesondere Grüngut und Laub sowie sonstiger Abfälle ist verboten.

(5) Die Vorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetzes KrWG und Sächsischen Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz - SächsKrWBodSchG in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.“

Die Obergrenze für die Erteilung von Walpurgisfeuern liegt bei maximal 15 großen Feuern pro Tag. Wir bitten Sie daher um Antragstellung bis zum 06.03.2024.

Das entsprechende Formular ist auf der Gemeindehomepage eingestellt unter:

https://neukirch-lausitz.de - Rathaus - Formulare - Ordnung und Sicherheit - Antrag Brauchtumsfeuer.

Im Bedarfsfall kann somit rechtzeitig der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20.03.2024 eine Auswahlentscheidung zu den 15 Standorten treffen.

Wichtiger Hinweis: Es gibt gemäß Abs. 2 für Koch- und Lagerfeuer auf privaten Grundstücken mit trockenem unbehandeltem Scheitholz in befestigten Feuerstätten, welches aufgestapelt eine Höhe von 1 m nicht überschreitet und unter 1 m Durchmesser liegt, keine Genehmigungspflicht und somit auch keine Begrenzung der Anzahl pro Tag.

Es liegt also vollständig in Ihrem Ermessen, derartige Feuer abzubrennen. Dabei kann natürlich Brennmaterial nachgelegt werden, wenn es dabei insgesamt bei einem kleinen Koch- oder Lagerfeuer bleibt.

Für die Genehmigung offener Feuer wird - wie vorgenannt nicht für die Feuer nach Abs. 2 - eine Gebühr von 40,00 € fällig.

Grundsätzlich trifft die Polizeiverordnung die Festlegung, dass Feuer so abzubrennen sind, dass hierbei keine Belästigung Dritter durch Rauch oder Gerüche entsteht. Sprechen Sie am besten vorab mit Ihrem Nachbarn.

Ebenso ist in Abs. 4 die Festlegung enthalten, dass das Verbrennen von Pflanzenabfällen, insbesondere Grüngut und Laub sowie sonstiger Abfälle verboten ist.

Jens Zeiler

Bürgermeister